Kätzchens Erwachen

 

 

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Ich träumte vom Morgentau und wie sich der Regenbogen darin bricht. Wie ich die ungeheure Finsternis zum Kleinnachtblau zerlege mit einem Leuchtschwert aus Glühwürmchenlicht. Man fürchtet mich. Wie ich den Nachbarshund ärgere und der Dummkopf mich nicht erwischt. Wie ich, der Kung-Fu-Fighter die Nachtfalter jage, auf dass sie zum Mond auffliegen und auf ihren Flügeln da sitze ich. Von fetten Mäusen zum Nachtisch. Am Ende aller Träume, gibts heute Fisch? 🐟 

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Träume, träume, träume süß!

 

 

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Ich habe mich am Kirschkern verschluckt. Macht nichts, unter der Erde sechs Fuß tief atmet es sich unerwartet gut. Träume ich, bin ich wach, liege ich im überraschend bequemen Grab? Die Eichhörnchen fliegen vom Sturm getragen, greifen nach dünnen Ästen, fallen. Hunde laufen neugierig hin, ich rufe laut, schnell schnell, kommt zu mir! Der Sturm tobt, Orkan zieht an, um mich herum Nebel und wütende Gischt. Ich habe unter Traumdeutung nachgeschlagen. Sturm – Der Träumende nimmt sich selbst zu ernst. Möglich wärs! So fasse ich mich kurz, stelle trocken fest: Die Kirsche lockte rot und süß, ich ließ sie – fatal, fatal nicht liegen. Jaja, was ist heute der Apfelmus in meinen Augen gestiegen!

Traumtänzer

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Ich kann nicht schlafen, so sehr ichs auch will. Es ist ein ungleicher Kampf, der sich da nächtens im halben Dunkeln abspielt. Der Feind wird nimmermüde, immer müde bin ich. Um Mitternacht stelle ich mich auf, schwachbeinig starre ich Löcher in den schummrigen Raum, wo ist der Feind? Die Bilder, die ich sehe zerpflücken den Schlaf. Ein Elefant auf einem Bein, ein Fahrrad, das von alleine Wellenreiten kann, ein Schuh ohne Fuß darin läuft einen Asphaltweg hinunter, fünf Puppen sitzen am goldenen Strand – kein Bild darunter, kein Gedanke bei dem ich länger verweilen kann. Ich verliere Nacht um Nacht. Schlafen, schlafen, endlich Schlaf!

Eine Hafenkneipe oder …/2

baummitvogel

Diesmal ein Traum. Meine drei Komplizen und ich brachten zwei Menschen um. Der eine gehörte so – die Sachlage im Traum ließ keinen anderen Schluss zu. Der andere, nun ja der fiel irgendwie mit um. Skurril, aber als Nächstes verabredeten wir uns zum Wellnesstag. Balneotherapie. Wohl um die Schuld mit Wasser herunterzuspülen, die Deutung scheint mir auf der Hand zu liegen. Einer der Mittäter äußerte seine Bedenken, ob der Schädlichkeit des Wassers. Die anderen teilten die Sorge nicht. Der Badetag fiel dann doch aus. Gut so, meinte der eine, die anderen schauten sich verlegen um. Wir wollten Buße tun.

Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Sollte ich etwa?