Kätzchens Erwachen

 

 

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Ich träumte vom Morgentau und wie sich der Regenbogen darin bricht. Wie ich die ungeheure Finsternis zum Kleinnachtblau zerlege mit einem Leuchtschwert aus Glühwürmchenlicht. Man fürchtet mich. Wie ich den Nachbarshund ärgere und der Dummkopf mich nicht erwischt. Wie ich, der Kung-Fu-Fighter die Nachtfalter jage, auf dass sie zum Mond auffliegen und auf ihren Flügeln da sitze ich. Von fetten Mäusen zum Nachtisch. Am Ende aller Träume, gibts heute Fisch? 🐟 

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Ein Wintergast, …

… der bis zum Frühling blieb. Bambi – mein schwieriger Pflegehund. So schwer es mir anfangs fiel einen Hund, der nicht mein Sternchen, nicht mein großer Schatz war in meiner Nähe zu haben, so tränenreich wird die Trennung sein. Auf sie wartet schon ein neues Zuhause, es dauert noch ein Weilchen, bis sie dort einziehen kann.

 

Wovon Hasen träumen

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Es traf der junge Hase einen wilden Mann. Ein Rauschebart! So einer würde mir gut stehen, geriet das kleine Häschen ins Schwärmen. Ein Bart wie dieser braucht Jahre, so lange wirst du nicht leben. Nein? Nein! Von der Maus die runden Ohren? Und weg war die Maus, kein Geplauder über Ohren! Keine Kiemen vom Fisch, kein Gefieder vom Vogel, keine Stacheln vom Igel. Tief enttäuscht ging der Hase nach Haus´, rupfte unterwegs noch ein paar Möhren raus. Er blieb – flauschig-weich, runder Kopf, Augen groß wie Murmeln – unglücklich mit seinem Aussehen.

Der Karpfen im Teich

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Heimlich bei Nacht verließ der Karpfen den heimischen Teich. Er blies die Kiemen auf, strich die goldenen Schuppen glatt und stürzte sich kopfüber ins Vergnügen am Land. Er wollte mehr vom Leben haben. Am Morgen darauf trieb sein zerfledderter Leib obenauf im Teich. Wie leichtsinnig, verblendet, das Mehr verdirbt uns alle, brodelte es am schlammigen Boden des Teichs. Der Fuchs, er war´s, gab später listig an, der Karpfen sah zwar ungewöhnlich lebendig, doch einem Impfköder nicht unähnlich aus. Armer Karpfen, er dachte, er könnte mehr vom Leben haben. Ich würde immer wieder den Teich verlassen wollen, ganz gleich, was ich draußen finde. Mehr oder weniger.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/fuchs-tier-gucken-470247/

Hund im Haus. Eine Kosten-Nutzen-Analyse

imageNüchtern betrachtet, ich kann nicht anders, was bleibt übrig, frage ich mich? Was bleibt übrig nach Abzug aller Kosten, Mühen und Zeit. Nicht viel. Hunde erzeugen Wärme, heißt es, eine komplizierte Umrechnung, doch am Ende reicht es für nichts. Hunde verteilen das Chi, die gute Energie, die sich sonst im Hausflur stauen würde. In der Tat verteilen wir sehr viel, allein wie sie mich zum Narren halten mit dem Ich-muss-raus-gar-nicht-wahr-ich-muss-nicht-Spiel. Es sieht nicht gut für euch aus! Ohgottohgottohgott, verzweifelt Hund2.
– Was sagst du dazu, Hund1?
– Nüchtern betrachtet, sagst du?
– Ja
– Schenk´ dir was ein und trink´!

Pelzige Gedanken

imageWoran denkt mein Hund, wenn er halb im Schlaf, halb wach vorm Kamin liegt? Siehst du den Gräsertango? Fragt er mich. Den Espenlaubwind? Den bunten Schatten, der ins Dunkle flieht? Ich stocke, bin ratlos, was sage ich ihm? Nein? Hakt er nach, gibt es das nicht? Doch, doch, das alles gibtˋs. Woran denken Hunde, Tiere? Ich weiß es nicht.

Schnee! / 2

21.01.16. Schnee, Frost, kalt, windig, trotzdem sehr schön.

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Im Wald
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Im Wald
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Waldweg
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Mitten im Weg liegt ein totes Huhn. Oder etwas anderes, es fehlt der Kopf. Mein Hund wollte der Sache auf den Grund gehen, durfte aber nicht.
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Dompfaffen, diesmal ein Damenüberschuss.
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Am Waldrand
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Am Waldrand

Wintergäste im Garten

Gemütliches Gemurmel von gelegentlichen leisen, etwas hohlklingenden Pfiffen unterbrochen – das müssen Dompfaffen sein. Seltene Gäste in meinem Garten, ich freue mich sehr über den Besuch. Anders der Grünfink. Sein missbilligender Blick verrät mir, dass er mein hektisches Interesse an den Dompfaffen für dick übertrieben hält.

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