Träume, träume, träume süß!

 

 

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Ich habe mich am Kirschkern verschluckt. Macht nichts, unter der Erde sechs Fuß tief atmet es sich unerwartet gut. Träume ich, bin ich wach, liege ich im überraschend bequemen Grab? Die Eichhörnchen fliegen vom Sturm getragen, greifen nach dünnen Ästen, fallen. Hunde laufen neugierig hin, ich rufe laut, schnell schnell, kommt zu mir! Der Sturm tobt, Orkan zieht an, um mich herum Nebel und wütende Gischt. Ich habe unter Traumdeutung nachgeschlagen. Sturm – Der Träumende nimmt sich selbst zu ernst. Möglich wärs! So fasse ich mich kurz, stelle trocken fest: Die Kirsche lockte rot und süß, ich ließ sie – fatal, fatal nicht liegen. Jaja, was ist heute der Apfelmus in meinen Augen gestiegen!

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Traumtänzer

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Ich kann nicht schlafen, so sehr ichs auch will. Es ist ein ungleicher Kampf, der sich da nächtens im halben Dunkeln abspielt. Der Feind wird nimmermüde, immer müde bin ich. Um Mitternacht stelle ich mich auf, schwachbeinig starre ich Löcher in den schummrigen Raum, wo ist der Feind? Die Bilder, die ich sehe zerpflücken den Schlaf. Ein Elefant auf einem Bein, ein Fahrrad, das von alleine Wellenreiten kann, ein Schuh ohne Fuß darin läuft einen Asphaltweg hinunter, fünf Puppen sitzen am goldenen Strand – kein Bild darunter, kein Gedanke bei dem ich länger verweilen kann. Ich verliere Nacht um Nacht. Schlafen, schlafen, endlich Schlaf!