Nein, weil nein

Am Sonntag ist Wahltag. Wohin steuert dieses schöne Land?

Es donnert mir noch in den Ohren – nein, weil nein – das Grundprinzip der elterlichen Erziehung, das mich auf Jahrzehnte hinaus argumentationsunfähig machte. Und dann noch – seht her, ich kann es besser – meiner Schulkameraden. Eine Zurschaustellung mäßiger Talente, die mich bis heute ehrfurchtsvoll verstummen lässt.

Gewinnen wird der, der am lautesten schreit. Der lauteste Marktschreier hat den besten Fisch, eben drum. Selbst dann, wenn der Fisch europaweit stinkt. Ende der Diskussion.

Das Land steuert auf Abwege zu. Steuern? Nein, die Talente des Seht-her-Bootsmannes in spe reichen dafür nicht aus. Das schöne Land wird im selbstgemachten Bigos steckenbleiben. Und den mögen wir doch alle.

Guten Appetit, auf dass Du kein Bauchweh bekommst, liebes Polen.

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