Ein Freund

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Ich habe nur noch ein Jahr, zwei vielleicht, sagte er. Und dann, fragte ich stumm geblieben. Das hier alles NICHT. Nicht aufwachen mit Sorgen, dass das oder dies, nicht auf das Abendbier freuen, Haare kämmen, Schuhe binden nicht. Eine Leere anstelle des Ichs. Man kann die Leere betreten, nach ihr mit Händen greifen, sie einatmen, die Leere ist ein schwergewichtiges Gift. Sie vergällt die Erinnerungen, weil sich der Leere Bitterschmerz darüber legt. Die Zeit wird es richten, bis dahin noch mehr NICHT. Nicht angerufen, nicht das Wort mit T angesprochen. Wir müssen noch darüber reden, denn ein Freund wie du geht so einfach nicht. Ein Lächeln, eine Umarmung, ein Auf Wiedersehen, ja, das fehlt. 14.08.2018 😓

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4 Gedanken zu “Ein Freund

  1. Das ist ein sehr berührender Text! Nun hoffe ich, dass dich das gerade nicht betrifft, sondern du das einfach als Erzähler schreibst. Ist es nicht so, viel Kraft und ehrliches, sanftes Durchhaltevermögen für die kommende Zeit! 🌹

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  2. Der Text drückt so viel aus, wunderbar geschrieben, aber „gefällt mir“ mag man da nicht klicken… Viel Kraft! Vor allem trotz allem die gemeinsamen Stunden schön zu finden und zu genießen.

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