The Mystery Blogger Award!

C37FE2BD-63C3-441D-A870-D9E447D42AEA

Lieben, lieben Dank für die Nominierung! Nominiert hat: dagehtwas.org. Danke für das Kompliment! Ich will mich an die Regeln halten. Halb und halb (unten das Regelwerk zum Vergleich).

Drei streng geheime Dinge über mich.

1. Ich will wieder einen Hund haben 😓😓😓 Eigentlich kein Geheimnis, nur bislang unausgesprochen geblieben.

2. Ich will wieder viele gute Tage haben und weniger schlechte. Auch das kein Geheimnis, wird nur zu selten ausgesprochen.

3. Ich will wieder einen Hund haben 🙂🙂🙂

Fünf Fragen an mich von dagehtwas.org 

1.) Was ist für dich persönlich dein größter Garten-/Balkonerfolg? (entweder insgesamt oder im letzten Jahr) – Mein Garten kommt ganz ohne Chemie aus. Null!

2.) Bist du eher ein „Katzen-“ oder eher ein „Hundemensch“? – Ein Hundemensch, der Katzen sehr mag.

3.) Hast du ein liebstes Online-Koch- oder Backrezept? – Ja, zwei. Libanesischer Orangenkuchen und Kürbiskernöleis.

4.) Hast du schon mal im Wald übernachtet? Falls ja, wie war´s? Falls nein, würdest du das gerne mal machen? – Nein und nein. Der nächtliche Wald flößt mir ein wenig Angst ein. Das liegt bestimmt an den vielen unheilvollen Geschichten, die sich um den nah gelegenen Wald meiner Kindheit gerankt haben.

5.) Du hast drei Wünsche frei: einen für deinen Garten/Balkon, einen für dein Dorf/ deine Stadt und einen für die Welt. Was wünschst du dir? – Meinem Garten wünsche ich eine fleißigere Gärtnerin. Dem Dorf eine bessere öffentliche Verkehrsanbindung, der Welt bessere Menschen.

Ich nominiere 

Ich nominiere alle, deren Beiträge ich gerne lese und an die ich Sternchen vergebe.

 

Der Mystery Blogger Award ist eine Erfindung der jungen Literaturstudentin Okoto Oke Enigma. Auf ihrem Blog schreibt sie dazu u. a.: “This is one of the best ways to create a friendly community and build a link between bloggers in the blogosphere”. Hier das Regelwerk.

Das Regelwerk

Zehn Regeln sind zu befolgen; eine davon ist, die Regeln aufzulisten. Die Regeln / The Rules of the Award

– Stelle das Logo in deinen Blogbeitrag. Put the award logo/image on your blog.
– Liste die Regeln auf. List the rules.
– Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei. Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
– Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei. Mention the creator of the award and provide a link as well.
– Erzähle den Lesern drei (geheime) Dinge über dich. Tell your readers 3 things about yourself.
– Beantworte die 5 Fragen, die dir von der Person, die dich nominiert hat, gestellt wurden. Answer the 5 questions posed by the person which has nominated you.
– Nominiere 10 bis 20 Personen. You have to nominate 10–20 people.
– Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst. Notify your nominees by commenting on their blog.
– Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein. Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify).
– Teile einen Link zu deinen besten Posts. Share a link to your best post(s).

 

 

Traumtänzer

F25D8DB9-1F87-47C4-A425-462D480192EB.jpeg

Ich kann nicht schlafen, so sehr ichs auch will. Es ist ein ungleicher Kampf, der sich da nächtens im halben Dunkeln abspielt. Der Feind wird nimmermüde, immer müde bin ich. Um Mitternacht stelle ich mich auf, schwachbeinig starre ich Löcher in den schummrigen Raum, wo ist der Feind? Die Bilder, die ich sehe zerpflücken den Schlaf. Ein Elefant auf einem Bein, ein Fahrrad, das von alleine Wellenreiten kann, ein Schuh ohne Fuß darin läuft einen Asphaltweg hinunter, fünf Puppen sitzen am goldenen Strand – kein Bild darunter, kein Gedanke bei dem ich länger verweilen kann. Ich verliere Nacht um Nacht. Schlafen, schlafen, endlich Schlaf!

Wo ist das Meer?

Da komme ich her.

Ich bin fast
Gestorben vor Schreck:
In dem Haus, wo ich zu Gast
War, im Versteck,
Bewegte sich,
Regte sich
Plötzlich hinter einem Brett
In einem Kasten neben dem Klosett,
Ohne Beinchen,
Stumm, fremd und nett
Ein Meerschweinchen.
Sah mich bange an,
Sah mich lange an,
Sann wohl hin und sann her,
Wagte sich
Dann heran
Und fragte mich dann:
“Wo ist das Meer?”

Heimatlose, Joachim Ringelnatz

Die Taube auf dem Dach

 

9386B012-F4CF-4785-8F32-E391EB6E938A

Die Taube auf dem Dach spaziert auf und ab. Gelangweilt gurrr, gurrr, gurrt sie mich an, blinzelt links, wendet behäbig, blinzelt rechts mich an. Ich trachte danach, sie am Gefieder zu fassen, die Gelegenheit das Glück zu erhaschen will ich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Ich muss nur die Mauer erklimmen, Köder auslegen, flötend lockt mich die Taube vom Dach. Ich träume von Träumen in Taubenhimmelblau. Es klettert sich mühsam rauf, leichter fällt es sich herunter. Blaue Flecken nur, ich bin fast unversehrt, die geraubte Taubenfeder hat keinen Wert.