Unterm Birnbaum

imageAlles begann mit dem Birnenkompott, nein, natürlich mit der Birne, die mir fiel auf den Kopf. Ich lag unterm Birnbaum, blinzelte in die Sonne, betrachtete das Wolkenbild, das Leben halb gewonnen, die andere Hälfte werde ich mir auch noch holen, dachte ich. Wie ich da lag fiel eine reife Birne herunter, breiig lag sie am Boden neben meiner Schulter. Man kann daraus noch was machen, schoss mir durch den Kopf. Die zweite Hälfte inzwischen angetreten, ich habe nichts gewonnen, wenn auch nichts verloren. Das sage ich heute während ich mich ratlos am Kopfe kratze, ja, die angebrannte Kruste im Topf, das sollte eigentlich was Gutes werden, ein Birnenkompott.

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10 Gedanken zu “Unterm Birnbaum

  1. 🙂 sehr schöne Birnenphilosophie!
    Wir hatten vor kurzem Apfelphilosophie: Hängematte zwischen zwei Bäume im Garten gespannt. Irgendwann blickten wir in die Zweige über uns und sahen lauter Äpfel hängen. Dann blickten wir auf den Boden unter uns: und sahen lauter Äpfel liegen…

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