Die Hausordnung

imageWir dachten, dass ein Hund feste Regeln braucht. Den Empfehlungen gemäß, legten wir daher eine bindende Hausordnung fest. Der Hund darf nicht in die Küche, nicht ins Schlafzimmer, folglich auch nicht ins Bett. Darf nicht am Tisch betteln, nicht auf die Couch, nicht im Wege stehen, nicht über eigene Ressourcen verfügen und noch einiges mehr, was er nicht darf.

Und dann kam er, damals noch mehr ein Pfundwurst, als ein richtiger Hund. Dieser Pfundwurst sah sich verloren im Zimmer um, behackte mit spitzen Zähnchen das Bücherregal, hangelte an der Gardine bis ein Loch riss, setzte sich schließlich vor uns hin. Ooooh, er macht Sitz! Fiep, fieeeep, fieeeep, der Pfundwurst klagte uns an. Er gewann, wir bekamen lebenslänglich und sitzen bis heute ein. Die Bedingungen sind gut, wir dürfen in die Küche, auf die Couch und sogar mit ins Bett.

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9 Gedanken zu “Die Hausordnung

  1. ach ja, schlussendlich wohnen wir ja alle zusammen😉 im ernst, dieses „rumerziehen“ ist einfach nur anstrengend für alle und macht oft keinen sinn. naja, das bett wollte ich für mich behalten und damit hat es sich.

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    1. Hundeerziehung ist oft eine wirklich traurige Angelegenheit, insbesondere wenn sie einfach nur auf stumpfen Gehorsam hinarbeitet. Traurig. Aber das Bett hätte ich schon gerne ganz für mich 😀

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