Wünsche an den falschen Mann

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Schwere Schritte im Nebenraum, schlürfend, stockend, schnaufend, gurgelnd geht der Vorhang einen Spaltbreit auf. Sie wünschen? Licht, die Farbe Grün für den frischen Anstrich, Zuversicht, einen Vogel, der an die Hand angeflogen kommt, einen Rosengarten mit Duft, rote Tanzschuhe ohne Fluch, ein Meer gleich hinterm Wald, Hände, die Klavierspielen, Kaminfeuer, Stille, Sternenhimmel und fallende Sterne mit Schweif, Kekse, nicht zu süß (was soll’s), ein Band, das mich fest an das Leben bindet, freien Kopf, sorgenfrei, vieles soll bleiben wie es ist … Hier nicht! Na dann bleib‘ wo Du bist, Weihnachtsmann. Und schau‘ bei Gelegenheit in den Spiegel, alter Mann!

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2 Gedanken zu “Wünsche an den falschen Mann

  1. Rote Tanzschuhe ohne Fluch! Diese Märchen hatte mir meine Großtante Selma erzählt. Da war ich noch sehr klein und fand es sehr furchteinflößend. Bis heute habe ich nie rote Schuhe getragen und werde es auch nicht! Aus Angst vom dem Fluch. Danke für diesen, wieder so großartigen Text! Ulrike

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    1. Danke schön. Ich war damals auch sehr beeindruckt. Gerade eben habe ich es wieder gelesen und es wirkt immer noch, wenn auch nicht mehr furchteinflößend. Jetzt, vor Weihnachten wäre eigentlich eine gute Zeit für Andersens Märchen.

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