Denis Denis …

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Es ist ein schöner Morgen heute, ich fühle mich inspiriert. Ich lasse ein Bild entstehen. Das Bild vom perfekten Augenblick. Wie soll er sein? Ich sitze am großen Fenster, draußen ist November mit Regen und Wind. Nein, das nicht, das macht meinem Hund nur Angst. Dichter Nebel ist besser, ich schaue dann eben blind hinaus. Der Sessel ist antik. Doch nicht, könnte unbequem sein. Auch kein moderner, obwohl auf Knopfdruck steuerbar, das hat was. Zum Sessel kehre ich später zurück. Ich trinke Tee, einen aus meinem Buch, wenn ich es finde. Eingehüllt in eine Decke, die warm hält, aber nicht kratzt. Das Kaminfeuer brennt, muss nur genügend Holz auf Vorrat holen. Jetzt die Musik. Oper wäre zu feierlich, die Stimmung soll friedlich versunken sein, ein Celloquartett passt. Oder Lennons Imagine oder Pink Floyds More, noch besser. Ich weiß nicht. Jetzt kreischt auch noch Blondie Denis Denis, oh with your eyes so blue in meine Vorstellung hinein. Vom kleinen Moment des Glücks – sodass man sich vor Freude ins Hemd weint (wie Janosch sagt) bin ich, wie es scheint, mehrere Lichtjahre entfernt.

Warum fügt sich das Bild nicht von allein? Am Ende wegen, aber nicht nur, meiner ermüdenden Kleinkrämerei.

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